Der Windtunnel wird für Versuche mit Bedachungsmaterialien (Dachziegel, Betondachsteine und Zubehör) eingesetzt.

Den Wind für diese Versuche erzeugt ein Gebläse (Leistung 55 kW) in einem geschlossenen Kreislauf, der auf die Unterkante des Versuchsaufbaus trifft. Die Anlage kann mit einem Spindelantrieb bis zu einem Winkel von 45° aufgerichtet werden. Der innerhalb des Rahmens sichtbare Prüfling ist dabei noch seitlich verdrehbar.

An der Dachoberkante wird eine oberhalb liegende Dachfläche durch einen Wasserzulauf simuliert, über dem Dach sind Düsen zur Beregnung angebracht.

Während der Prüfung wird die Neigung schrittweise reduziert, eine eventuell auftretende Undichtigkeit kann durch die transparente Fläche unterhalb des Daches erkannt werden. Auf diese Weise ist es möglich, die Form der Prüflinge vor Serienanlauf zu optimieren.

Auf Grund der Leistungsfähigkeit dieser Anlage können die Wetterbedingungen unseres gesamten Planeten simuliert werden, sowohl Monsunregen als auch die Wetterlage stürmischer Küstenregionen. Weltweit werden Bedachungsmaterialien zum Testen angeliefert.

Im Rahmen einer Verlagerung wurde die gesamte Steuerung ausgetauscht und durch eine Siemens "Simatic S7"-SPS ersetzt. Die Anlage wird über zwei PC's, die per "Industrial Ethernet" mit der Steuerung verbunden sind, bedient.

In den PC's werden auftretende Störungen archiviert.

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